Unsere Aktivitäten im Tierschutz

 

Der klassische Tierschutz stand naturgemäß schon immer auf der Agenda des Mömbriser LBV. So brachte man flächendeckend Nistkästen in Waldgebieten an, wo natürliche Nisthilfen fehlten. Diese Nistkästen werden regelmäßig kontrolliert, katalogisiert, gereinigt, wenn nötig repariert oder ersetzt.

In Kirchtürmen, Scheunen oder anderen geeigneten Lokalitäten wurden Schleiereulenkästen eingebaut; diese Maßnahme hatte temporären Erfolg.

Der Steinkauz kommt in Bayern lediglich im Maintal mit einer größeren Population von etwa 150 Brutpaaren vor und steht auf der roten Liste. Thomas Stadtmüller hat die behördliche Genehmigung für die Beringung junger Steinkäuze und meldet seit Jahrzehnten die Bestände an die Vogelschutzwarte. Viele Jahre versuchte man mittels Steinkauzröhren die kleine Eule im mittleren Kahlgrund wieder heimisch zu machen. Leider fehlt dort bis heute ein Brutnachweis.

Dass der Uhu, ebenfalls auf der roten Liste, im Landkreis Aschaffenburg wieder mit mehreren Brutpaaren ansässig ist, ist Thomas Stadtmüller zu verdanken. Er kümmert sich um alle Belange. Er ist ebenfalls zuständig für den Arbeitskreis Ornithologie bei der Kreisgruppe Aschaffenburg des LBV.

Dagegen brachte das Angebot von speziellen Nistangeboten für die Wasseramsel den erhofften Erfolg. Dieser Vogel, der klare Bergbäche liebt, ist an der Kahl stark verbreitet.

Daneben wurden flächendeckend spezielle künstliche Nistangebote für Schwalben, Fledermäuse, Insekten etc. installiert. Über viele Jahre gehörte der Schutz von Ameisenhügeln zur festen Arbeit der Mömbriser Vogelschützer.

 Eine schöne Tradition ist das Fertigen von Futterglocken auf Rindertalgbasis im späten Herbst.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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